Auch wenn es in letzter Zeit bei uns in Deutschland etwas ruhiger um die Killerspiele geworden ist, sorgt dieses Thema in der Schweiz derzeit für Diskussionsstoff. In einem Interview mit dem Schweizer Online-Magazin Tink äußerte sich heute der Politiker Roland Näf zu diesem Thema.
Der sozialdemokratische Politiker sagte in dem Interview, dass Killerspiele eine Gefahr für die Zivilisation darstellen würden. Er forderte im Grossen Rat von Bern Altersbeschränkungen für Spiele ab 18, 16 und 14 Jahren. Derzeit werden Spiele in der Schweiz nicht bewertet. Als Hauptproblem nannte er das Verhalten im realen Leben, welches durch das Spielen von Killerspielen negativ beeinflusst würde. Dieses Verhalten gegenüber anderen Menschen, das über Jahrhunderte aufgebaut wurde, würde durch solche Spiele "über den Haufen geworfen werden". Zitat:
"Ein solcher Spieler wird das nächste Mal, wenn er draussen in der Gasse angesprochen wird, nicht diskutieren sondern einfach eins auf den Kopf hauen."
Näf ging noch weiter: er geht davon aus, dass Killerspiele in den nächsten 5 Jahren komplett verboten werden. Ob und wie dieses Verbot umgesetzt wird, sagte er noch nicht.
Persönliche Anmerkung:
Meiner Meinung nach lässt sich so ein Verbot nicht durchsetzen hier sollte man eher beim Jugendschutz ansetzen und dafür sorgen, dass Minderjährige diese Spiele nicht spielen können.
Nach dem Hackerangriff auf Googles Server, der von China aus erfolgt sein soll, denkt der Suchmaschinenbetreiber über eine Zusammenarbeit mit der National Security Agency (NSA) nach. Der größte Nachrichtendienst der USA soll dem Unternehmen dabei helfen, vorhandene Sicherheitslücken zu finden und zu stopfen.
Google soll bereits kurz nach den Attacken auf die eigenen Infrastruktur im Januar in Kontakt mit der NSA getreten sein, berichtet die Washington Post unter Berufung auf anonyme Quellen. Seitdem arbeite man an dem sensiblen Vertrag, der Google auf der einen Seite helfen soll, die Serverinfrastruktur zu schützen, der NSA aber auf der anderen Seite den Zugriff auf wichtige Daten des Unternehmens untersagt. Denn das ist eines der am meisten befürchteten Szenarien, derer sich auch Google bewusst ist: Spätestens seit die NSA infolge der Anschläge des 11. September 2001 auch ohne richterliche Genehmigung Telefongespräche von tausenden US-Amerikanern überwachte, steht der Nachrichtendienst in den Augen vieler Datenschützer schlecht da. Google hingegen steht selbst für eine ausgeprägte Datensammelwut in der Kritik. Sollten sich die Meldungen bewahrheiten, hätten sich damit Kritikern zufolge zwei der größten Datenkraken zusammengetan.
Immer wieder können Publisher positiv über das vergangene Jahr berichten. Dennoch gibt es dieses Jahr ein Unternehmen, was wieder mal für Aufsehen sorgt. Die Rede ist von Valve Software, bekannt durch Half-Life und Counter-Strike.
Nicht nur viele Preise wie den Choice Pioneer-Award der Games Developer Conference in San Francisco räumt Valves Chef Gabe Newell ab. Sondern bricht gleich einige Rekorde was das Online-Gaming angeht.
So konnte Valve im letzten Jahr einen Wachstum von 205% verzeichnen. Das heißt, dass mehr als drei mal so viele Spiele wie im Vorjahr ( 2008 ) verkauft wurden. Und es ist schon das fünfte Jahr in Folge, dass die Steigerung über 100% beträgt. Das erklärt sich Gabe Newell damit, dass es am Ausbau der Plattform mit Steam Clouds, der Steam Community und an noch mehr Support für Entwickler und Publisher liegt. Aber auch die mittlerweile über 1000 angebotenen Spiele und die zahlreichen Rabatakttionen sind als Grund nicht auszuschließen.
Gabe Newell
Steam wurde im März 2009 fünf Jahre alt. Mit jedem neuen Feature, das für die Plattform eingeführt wurde - etwa die Steam Community, Steam Cloud und Steamworks - konnten die einen stetigen Zuwachs an Accounts, gleichzeitigen Spielern und Unterstützung anderer Entwickler für die Plattform feststellen. Deshalb planen sie, die Plattform weiter auszubauen und wachsen zu lassen um ein besseres Service für die Entwickler und die Millionen Spieler, die sich jeden Tag einloggen, bieten zu können.
Des Weiteren bestätigt Valve die Zahl der aktiven Steam Accounts. Diese belaufen sich mittlerweile auf 25 Millionen. Wobei sich im Dezember 2,5 Millionen gleichzeitig eingeloggt haben. Pro Monat ergibt das 13 Milliarden Spielminuten.